• 18 GEN 20
    Steuerdienst CAAF AGB/CGIL: RAI-Gebühren 2020, wer zahlt? Neuigkeiten, Ausnahmen und Zahlungsfrist

    Steuerdienst CAAF AGB/CGIL: RAI-Gebühren 2020, wer zahlt? Neuigkeiten, Ausnahmen und Zahlungsfrist

    Um der hohen Umgehung der Fernsehgebühren entgegenzuwirken, wird der Betrag seit einigen Jahren direkt von der Stromrechnung abgebucht, außer in besonderen Fällen, in denen die Zahlung über das Modell F24 erfolgen muss.

    Für das Jahr 2020 gibt es keine besonderen Neuigkeiten, ausgenommen einigen Änderungen in Bezug auf die Befreiungen: Das Haushaltsgesetz hat die Befreiung für ältere Menschen über 75 Jahre mit einem individuellen und/oder familiären Einkommen unter 8.000 Euro bestätigt, dies gilt in diesem Jahr auch, wenn Pflegepersonal mit den SeniorInenn zusammenlebt.

    Wer muss die RAI-Gebühr bezahlen?

    Die Zahlung der RAI-Gebühr in Höhe von 90 Euro pro Jahr ist auch im Jahr 2020 für all diejenigen obligatorisch, die in ihrer Wohnung ein Fernsehgerät oder ein Gerät besitzen, das in der Lage ist, das digitale terrestrische oder Satellitensignal direkt oder über einen externen Decoder zu empfangen. Das heißt, wer über Computer, Handy und Tablets ohne Tuner fernsieht, zahlt die 90 Euro Steuer nicht.

    Die Gebühr wird jedoch nur einmal für alle Geräte von Mitgliedern desselben Haushalts fällig, unabhängig von der Anzahl der Wohnungen, in denen sich Fernsehgeräte befinden.

    Die Zahlungsarten

    Auch im Jahr 2020 wird die Höhe des Rai-Beitrags monatlich, von Januar bis Oktober, für 10 Monate, bereits ab Januar auf der Stromrechnung verrechnet. Eine Ausnahme sind hier Familien, die keinen Stromvertrag haben, z.B. wenn dieser in den Händen des Eigentümers liegt, der die Wohnung vermietet und nicht des Mieters. Im letzteren Fall muss die Gebühr mit dem Modell F24 in einer einzigen Zahlung, 90,00 Euro, bis zum 31. Januar 2020 oder in zwei halbjährlichen Raten von jeweils 45,94 Euro, bis zum 31. Januar und bis zum 31. Juli, bezahlt werden.

    Für jeden Inhaber eines privaten Stromversorgungsvertrages besteht die Vermutung, dass er einen Fernseher im Haus hat. Kurz gesagt, die Rai-Gebühr wird allen Steuerzahlern, die eine Stromrechnung haben, in Rechnung gestellt, da davon ausgegangen wird, dass in jedem Haus mindestens ein Fernseher steht.

    Wie Marco Pirolo, Direktor des Steuerdienstes CAAF, erklärt, erfolgt die Befreiung von der Gebühr nicht automatisch, wenn man keinen Fernseher besitzt. In diesem Fall ist ein entsprechender Antrag zu stellen.

    Rai-Gebühr 2020: Wer zahlt nicht? Ausnahmen und Zahlungsfrist

    Bestimmte Gruppen von Steuerzahlern sind auch im Jahr 2020 von der Bezahlung der Rai-Gebühren befreit:

    – Menschen über 75 Jahren mit einem Familieneinkommen bis zu 8.000 Euro;

    – Zivilinvaliden in einem Pflegeheim;

    – Militärhospitäler, Soldatenheime und militärische Konferenzräume der Streitkräfte.

    – Militärs mit ausländischer Staatsangehörigkeit, die den NATO-Streitkräften angehören;

    – Diplomatische und konsularische Vertretungen: nur für die Länder, für die die gleiche Behandlung für italienische Diplomaten vorgesehen ist;

    – Händler und Läden, in denen TV-Geräte repariert wird.

    Außerdem zahlen Personen, die erklären, dass sie zu Hause keinen Fernseher haben, die Gebühr nicht.

    Um die RAI-Gebühr nicht zu zahlen, muss man einen speziellen Antrag stellen. Das entsprechende Formular kann von der Website des Finanzamtes heruntergeladen und bis zum 31. Januar eines jeden Jahres einreicht werden.

    Für jegliche Informationen in Bezug auf die Rai-Gebühren kann man sich das Finanzamt oder an die RAI-Abonnementstelle in Bozen auf dem Mazzini-Platz wenden.